Sie sind hier: Über uns > Geschichte

Geschichte

Die Caritas-Werkstätten Arnsberg wurden 1975 gegründet. Hauptinitiator war der damalige Vikar Josef Hülster. Er erkannte die Notlage der behinderten Menschen und sorgte in Räumlichkeiten unterhalb seiner Kirche, der Grimmeschule und später im Kolpinghaus am Hanstein für sie. Anfangs waren es einzelne Personen. 1973 wurde mit der Planung für den Bau einer Werkstatt für behinderte Menschen begonnen, wobei sich im Alten Feld in Arnsberg die Möglichkeit bot, diese Werkstatt zu errichten. Herr Vikar Hülster konnte Herrn Egon Papenkort gewinnen, die Leitung zu übernehmen. Im März 1975 wurde dann die Werkstatt mit 41 behinderten Mitarbeitern in Betrieb genommen. Durch die Initiative von Herrn Papenkort wurde die Einrichtung mit ihrem vielfältigen Arbeitsangebot und ihrer technischen Ausstattung zu einem zuverlässigen Partner der freien Wirtschaft und für die Beschäftigten zu einem neuen Lebens- und Erfahrungsraum. Nach stetigen Zugängen von behinderten Menschen, Übernahme einer Tagesbildungsstätte und Erweiterung des Aufnahmespektrums durch den Personenkreis psychisch kranker Menschen, beschäftigt die Werkstatt heute ca. 660 behinderte Menschen und arbeitet mit über 70 Unternehmen der Industrie zusammen. 

1975 

erfolgte die Gründung, Initiator war Vikar Josef Hülster

1975

Start mit 41 behinderten Mitarbeitern unter der Leitung von Egon Papenkort

1976

wurden 120 Plätze anerkannt

1976

Übernahme der Tagesbildungsstätte Belecke mit 17 behinderten Mitarbeitern

1986

Ausbau der Werkstatt um weitere 70 auf 190 Plätze

1988

wurden nochmals für 70 Personen Platz geschaffen, davon erstmalig 6 Plätze für schwerstmehrfachbehinderte Menschen  

1991

Umzug der Aussenstelle Freienohl nach Neheim  

1991

Anerkennung von 70 Plätzen für psychisch kranke Menschen in Neheim  

1998

wird die Werkstatt Arnsberg um 120 auf 390 Plätze erweitert  

1999

Anerkennung von weiteren 30 Plätzen für psychisch kranke Menschen in Neheim  

2001

Leitungswechsel: Frank Demming löst Egon Papenkort als Werkstattleiter ab

2007

Inbetriebnahme einer weiteren Werkstatt mit 120 Plätzen in Meschede-Enste

2007

Erweiterung des Bereiches für schwerstmehrfachbehinderte Menschen um 24 auf 63 Plätze

2007

Erweiterung des Angebotes um ausgelagerte Arbeitsplätze in Industrie und Verwaltung

2009

Inbetriebnahme des Arbeits- und Bildungszentrums in Oeventrop

2011

Es werden ca. 660 behinderte Mitarbeiter beschäftigt