Gründung eines Netzwerkes gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch im Hochsauerlandkreis
Projekt zur Vorbeugung von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Menschen mit lern- und geistiger Behinderung
Menschen mit Behinderung sind besonders gefährdet, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden. Deshalb hat der Caritasverband des Erzbistums Paderborn e.V. gemeinsam mit dem SkF Paderborn e.V. ein Projekt zur Vorbeugung ins Leben gerufen. In den Kreisen HSK, Höxter und Paderborn sowie der Stadt Hagen sollen in den kommenden drei Jahren erforderliche Hilfeangebote entwickelt werden.
In einem ersten Schritt wurde jetzt die aktuelle Situation im Hochsauerlandkreis erhoben, um festzustellen, was die vorhandenen Einrichtungen der Behindertenhilfe an Unterstützung benötigen, um vorbeugend tätig werden zu können. Ziel ist, gemeinsam mit allen Beteiligten (dazu gehören die Menschen mit Behinderung selbst, ihre Angehörigen sowie die Fachkräfte aus den Einrichtungen) ausreichend sexualpädagogische und vorbeugende Angebote für diesen Personenkreis zu schaffen.
So werden in nächster Zeit neben Informationsveranstaltungen für Angehörige und Schulungen für Fachkräfte auch Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung stattfinden, wie z.B. Selbstbehauptungskurse und Gesprächskreise für Frauen und Männer zum Thema „Liebe, Sexualität und Partnerschaft".
Zuständig für die Gründung dieses Netzwerkes im westlichen Teil des Hochsauerlandkreises ist der Caritas-Verband Arnsberg-Sundern e.V., verantwortlich für die Entwicklung und Durchführung der Angebote ist Frau Michaele Seidel.
Kontakt: info@caritas-arnsberg.de
Tel.: 02931 5208 - 0

